Kommentar

Die FDP in der E-Auto-Klemme

Ein grünes Auto markiert einen E-Auto-Parkplatz.

Mit der E-Mobilität hat die FDP ein Problem: Die schöne Milliardenförderung für ihre Lieblingsklientel – die deutsche Autoindustrie und die Besserverdienenden – nützt dem Verkehrsminister bei der CO2-Einsparung gar nichts. Deswegen soll das Klimagesetz geändert werden. Dagegen haben die Grünen was. Bislang.

ein Kommentar von Jörg Staude

Studie zu klimaneutralem Seeverkehr

Batterien lohnen sich selbst bei Containerschiffen

Containerschiff mit farbigen Containern auf See.

Für Entfernungen bis 1.000 Kilometer sind batteriebetriebene Schiffe schon heute konkurrenzfähig, zeigt eine Studie. In der EU könnte diese Strecke demnächst bis auf 3.000 Kilometer wachsen. Damit könnte ein großer Teil des Handels in Europa, der über Schiffe läuft, abgedeckt werden.

von Christoph Müller

Digitale Mobilität – das Antiblockiersystem

Dinosaurier leben länger – nun eben elektrisch

Ein Elektroauto Audi Q4 E-Tron an der Ladesäule.

Innovationen setzen die deutschen Autohersteller zuerst bei den teureren Modellen um, weil das höhere Margen verspricht. Das gilt auch für den E-Antrieb. Für den Klimaschutz bringt diese Strategie wenig, die Politik muss eingreifen.

ein Gastbeitrag von Weert Canzler

Gastbeitrag

Prämie für kein Auto

Ein rotes Auto steckt in einem grünen Müllcontainer.

Es gibt viel Geld vom Staat, wenn man ein Elektroauto kauft. Wäre es nicht am besten für das Klima, wenn man kein Auto kauft? Dafür sollte es eine "Autoabschaffprämie" geben.

ein Gastbeitrag von Michael Kopatz

Gastbeitrag

Emissionshandel mit null Wirkung

Renault Zoe

Für die beiden Elektroautos, die wir als Familie seit Jahren besitzen, können wir jetzt CO2-Emissionszertifikate verkaufen. Deren Klimaschutzwirkung ist allerdings gleich null. Was für eine Geschäftemacherei zum Schaden des Klimas!

ein Gastbeitrag von Hans-Josef Fell

Gesetzgebung mit Fehlwirkung

Das E-Auto – ein wahres Emissionswunder

Roter Sport-SUV von schräg vorn gesehen.

Der Start der Tesla-Gigafabrik sei nicht nur gut für den Klimaschutz, sondern auch gut gegen Ölimporte, freute sich die Bundespolitik letzte Woche. Doch so einfach ist es mit dem "E" als Autoantrieb nicht. Genau besehen können auch die neuen Teslas die CO2-Emissionen im deutschen Verkehrssektor nicht direkt senken.

von Jörg Staude

Lithiumgewinnung in Europa

Tschüss Kohle, hallo Lithium?

Große Teiche mit Salzwasser in der Wüste von Nevada, einige sind türkisfarben, die meisten in verschieden hellem Grau.

Für Elektroauto-Batterien werden große Mengen des Leichtmetalls Lithium benötigt. Es kommt aus Salzseen oder Tagebauen. In mehreren europäischen Ländern wird über einen Abbau diskutiert. Das Ende der Kohletagebaue ist kein Ende der Naturzerstörung für unsere Energie.

von Merle Groneweg

Die perfekte Ladeinfrastruktur

Mal eben das E-Auto laden

Zwei leere Ladeplätze an einer Stromtankstelle.

Klimaschädlichen Sprit zu tanken, geht an jeder Ecke und dauert nur Minuten, das Laden von E‑Autos ist komplizierter. Das müsste nicht so sein, sagt die Denkfabrik Agora Verkehrswende. Wie der Besuch an der Ladesäule so nebensächlich wird wie der an der Tankstelle.

von Tjade Brinkmann

Sinkende Mineralölsteuer

Antriebswende zwingt zu Pkw-Maut

Ein blaues Elektroauto der Marke BMW i3 steht an einer von mehreren Ladesäulen auf einem Parkplatz in Bernau am Chiemsee.

Der Wechsel vom fossilen Verbrenner zum E-Auto wird ein Finanzloch in die öffentlichen Kassen reißen. Experten fordern als Ersatz nutzerabhängige Bezahlmodelle und einen Stopp aller Straßen-Neubauten.

von Björn Hartmann

Klimaziele im Verkehr

Elektroauto-Ziel zu schwach

Verkehrsstau in der Stadt.

Mindestens 15 Millionen Elektroautos will die Ampel-Regierung bis 2030 auf die Straßen bringen. Doch sogar, wenn sie das ohne Plug-in-Hybride schafft, reicht das Vorhaben nicht, um den Verkehrssektor auf Klimakurs zu bringen.

von Verena Kern

Gastbeitrag

15 Millionen Autos weniger!

Fahrräder und Auto

Die Politik und selbst Teile der Umweltbewegung wollen die klimagerechte Mobilität der Zukunft mit immer mehr neuen Autos erreichen. Doch die Forderung nach weniger Autos ist für die Verkehrswende entscheidend.

ein Gastbeitrag von Martin Bauhof, Max Frauenlob

Emissionshandel soll Erneuerbare fördern

Klima-Geschäfte mit E-Autos

Zeichnung in Blautönen: Einfamilienhaus mit Solardach, Stromspeicher, Wallbox und Elektroauto.

Wer ein Batterieauto hat, kann dessen CO2-Ersparnis seit Jahresanfang zu Geld machen – zum Nutzen der Mineralölkonzerne, die stetig mehr Treibhausgase einsparen müssen. Ob das am Ende den Klimaschutz im Land voranbringt, ist eher zu bezweifeln.

von Jörg Staude

Digitale Mobilität – das Antiblockiersystem

Die Ampel im E-Check

Nahaufnahme: Ladestecker in einem E-Auto

Im Jahr 2030 sollen in Deutschland mindestens 15 Millionen E-Autos fahren – vor allem aus eigener Produktion. Die neue Regierung hat sich die Transformation der Autoindustrie auf die Fahnen geschrieben. Was ist davon zu halten? Eine Bewertung der Koalitionsvereinbarungen im Bereich der Elektromobilität.

ein Gastbeitrag von Raimund Nowak

"Null-Emissions-Autos" auf der COP 26

Deutschland will noch Jahrzehnte Sprit verbrennen

Elektro-Rennwagen in der Ausstellungshalle der COP26 in Glasgow

Rund 30 Staaten bekennen sich beim Klimagipfel in Glasgow zu einem Enddatum für Verbrenner-Fahrzeuge. Auch Regionen, Städte und Autokonzerne unterstützen die Erklärung zu emissionsfreier Mobilität. Das Autobauerland Deutschland sperrt sich.

von Joachim Wille

Der Klima-Lügendetektor

Bild: Anti-Klimaschutz-Propaganda verbreiten

Logo-Schriftzug: ​Der Klima-Lügendetektor

Auch Bild feiert jetzt in einer großen "Zukunfts"-Beilage die neuen Elektroautos. Erst mal ist aber Bundestagswahl. Da kommt ein Gewerkschaftschef gerade recht, um auf dem Bild-Titel in den Mund gelegt zu bekommen: "Klimaschutz kostet Hunderttausende Jobs!"

eine Kolumne von klima-luegendetektor.de

Stromverbrauchs-Prognose

Viel Saft für die E-Autos

Ein Elektroauto wird aufgeladen - man sieht nur den hinteren rechten Teil des weißen Kleinwagens sowie das orangefarbene Stromkabel.

Die Batterie-Pkw boomen dank der Kaufprämien. Nun wird greifbar, wie viel Ökostrom dafür zusätzlich nötig ist. Neue, von einem Wirtschafts­forschungs­unternehmen vorgelegte Zahlen machen klar: Die Herausforderung ist riesig.

von Joachim Wille

Knies Woche

Homeoffice als CO₂-Senke, unbewegliche Blechbiegeanstalten und der Draghi des Klimaschutzes

Porträtaufnahme von Andreas Knie.

Kalenderwoche 33: Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom März, die Klimapolitik sofort drastisch zu verschärfen, ist völlig verpufft, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Einen unbedingten Willen, wie einst den Euro das Klima zu retten, gebe es nicht.

"Fit for 55"

EU-Paket soll Green Deal zum Laufen bringen

Mehrere EU-Kommissionsmitglieder, darunter Ursula von der Leyen und Frans Timmermans, stehen an Pulten, hinter ihnen der projizierte Schriftzug auf Englisch: Wir liefern den europäischen Green Deal.

2030, in neun Jahren, sollen die Treibhausgasemissionen der EU um 55 Prozent unter denen von 1990 liegen. Um das zu erreichen, hat die EU-Kommission heute ein umfassendes Gesetzespaket vorgelegt – mit einer Reform und Erweiterung des Emissionshandels, schärferen Flottengrenzwerten für Pkw und einer CO2-Grenzabgabe.

von Sandra Kirchner

Neue Regierungsprognose für 2030

Altmaier setzt Stromverbrauch um zwölf Prozent hoch

Solarpaneel, im Hintergrund Windräder und die Abendsonne.

Überfällig und immer noch nicht ausreichend: Wirtschaftsminister Peter Altmaier korrigiert den für 2030 prognostizierten Stromverbrauch der Bundesrepublik deutlich nach oben. Die Anhebung um zwölf Prozent genügt Branchenverbänden noch nicht.

von Jörg Staude

Konzept für dezentrale Energiewende

"Ich mache mit, muss aber nichts machen"

Zwei neue Einfamilienhäuser mit Solardach und je zwei Garagen, davor steht jeweils ein Elektroauto, das gerade aufgeladen wird.

Das von der Hochschule Rhein-Main entwickelte Energiebroker-Konzept will für Haushalte eine niedrigschwellige Energiewende ermöglichen. Weitgehend automatisiert sollen auch kleinste Strommengen gehandelt und damit Erzeugung und Verbrauch von "unten" her ausgeglichen werden.

von Jörg Staude