Kalenderwoche 35: Die Länder, die im Klimawandel noch günstige Bedingungen bieten, erreichten dies durch exzessive fossile Nutzung und somit massive Ungerechtigkeiten gegenüber anderen Weltregionen, erklärt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Ihre globale Klimaschuld diskutieren die angepassten Länder aber kaum.

In den nächsten Jahrzehnten kippt das Meeresströmungs-System im Atlantik, zu dem auch der Golfstrom gehört. Einige Jahrzehnte darauf kollabiert es. Zu dem Ergebnis kommt eine neue Studie für alle Szenarien mit hohen Treibhausgas-Emissionen – und auch für einige mit niedrigen.

von David Zauner

Industrielle Landwirtschaft, Abholzung und Klimawandel fordern ihren Tribut: Über ein Drittel der weltweiten Landfläche ist mittlerweile eine Hochrisikozone, zeigt eine aktuelle Studie. Das destabilisiert die Biosphäre und gefährdet unsere Lebensgrundlagen.

von Tine Heni

Die Waldbrände auf der Nordhalbkugel erreichen in diesem Jahr teils historische Dimensionen. Die Feuer werden vom Klimawandel verstärkt und treiben ihn zugleich weiter an.

von Joachim Wille

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Gerade bei steigenden Strompreisen stellt sich für viele Solarhaushalte die Frage, ob ein leistungsfähigeres Speichersystem langfristig die bessere Investition ist. Bei der Anker Solix Solarbank 4 Pro kann das System mit steigenden Anforderungen wachsen.

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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US-Klimasatelliten stürzen ab

Die Trump-USA wollen zwei der weltweit wichtigste Klimasatelliten abschalten. US-Forschergruppen versuchen derweil, Wissen vor der Löschung zu bewahren.

von Joachim Wille

Wirtschaftsministerin Reiche will neue Solaranlagen auf privaten Dächern nicht mehr fördern. Der Klimagipfel in Brasilien droht arme Länder und NGOs durch hohe Übernachtungskosten auszugrenzen. Der Klimawandel bedroht tropischen Vogelarten besonders stark.

von Verena Kern, Susanne Schwarz

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Der Monsun ist für Pakistan lebenswichtig. Doch dieses Jahr kamen durch Starkregen schon 300 Menschen um. Zu dem Extremwetter trug der menschengemachte Klimawandel viel bei, zeigt eine aktuelle Studie.

von Tine Heni

Früher war nicht alles besser, das Wetter schon. Der Deutsche Wetterdienst beschreibt es in der ihm eigenen Poesie der Nüchternheit.

eine Kolumne von Joachim Wille

Statt gangbare Klimaschutzpfade in der Landnutzung aufzuzeigen, erschwert der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik mit seiner neuen Stellungnahme zu Wald und Holz eine lösungsorientierte Debatte und zündelt am Grundgerüst der Klimapolitik.

ein Gastbeitrag von Sven Selbert, Leonie Pilgram

Empfehlungen der Redaktion

Extremwetterereignisse häufen sich aufgrund der voranschreitenden Klimaveränderungen. Jeffrey Andrews vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie hat in Tansania erforscht, wie Klimaschock-Erfahrungen die Entwicklung von sozialem Verhalten beeinflussen könnten.

Interview: Conn Heijungs

Der Kampf um Lützerath ist vorbei, der Kampf um den Ausstieg aus der fossilen Energiewelt, um den sozialen Frieden und um Demokratie geht weiter. Fünf Jahre und fünf Tage, die ein neues Kapitel der Klimabewegung aufschlugen – divers wie nie, geeint wie nie. Ein Widerstands-Tagebuch.

von Barbara Schnell (Lützerath)

Hass auf die Besserwisser

Unerfüllte Konsumversprechen und anschwellender Rechtspopulismus in Europa hängen zusammen. Das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen, dass all die künstlich erzeugten Bedürfnisse auch befriedigt werden können, ist zerstört. Viele, die daran geglaubt hatten, fühlen sich verraten und betrogen.

ein Gastbeitrag von Robert Gordon

Meinungen

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Kommentar von Joachim Wille

Der globale Erdüberlastungstag wird in diesem Jahr noch früher erreicht und rückte allein gegenüber 2024 um sieben Tage vor. In Deutschland fordern Umwelt- und Entwicklungsverbände ein effektives Ressourcenschutzgesetz.

von Joachim Wille

Hunderte Wissenschaftler:innen tauschten sich auf der Kipppunkte-Konferenz im englischen Exeter über den Stand der Forschung aus. Neben den neuesten Erkenntnissen und Methoden erklärten Expert:innen, welcher Kipppunkt ihnen am meisten Sorgen bereitet.

von David Zauner