Auch wenn in Belém in den nächsten zwei Wochen drei große Verhandlungsblöcke anstehen, kann das Verhandlungsformat eines Weltgipfels nicht mehr die nötigen Fortschritte im globalen Klimaschutz liefern, warnen Fachleute des deutschen Entwicklungsforschungsinstituts IDOS.

von Jörg Staude

Bei der Antwort auf die Frage, welchen Beitrag Deutschland zum diesjährigen Weltklimagipfel leisten wird, blieb Friedrich Merz in Belém noch unkonkret. Wie hoch werden die Klimahilfen ausfallen?

von Tine Heni

Zehn Jahre Paris-Vertrag

Vom UN-Klimagipfel in Belém erhofft sich Klimaforscher Niklas Höhne vom New Climate Institute vor allem ein starkes Bekenntnis zu Kooperation und Regeln. Das halte die Tür offen – während die Märkte die Energiewende vorantreiben.

Interview: Joachim Wille

Nachdem das Paris-Abkommen weitgehend "ausverhandelt" ist, sollten sich künftige Weltklimagipfel stärker fokussieren, vor allem auf den globalen fossilen Ausstieg, fordert Lisa Badum, klimapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Sie verlangt auch ein Ende der Subventionen für die Gas- und Öllobby sowie eine fossile Übergewinnsteuer. 

Interview: Jörg Staude

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Gerade bei steigenden Strompreisen stellt sich für viele Solarhaushalte die Frage, ob ein leistungsfähigeres Speichersystem langfristig die bessere Investition ist. Bei der Anker Solix Solarbank 4 Pro kann das System mit steigenden Anforderungen wachsen.

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Die USA haben dieses Jahr zum Scheitern von zwei globalen Umweltkonferenzen beigetragen. Wenn der UN-Klimagipfel in Belém ein Erfolg werden soll, darf das nicht erneut passieren. Die übrigen Länder müssen sich ohne die USA neu sortieren.

von Christian Mihatsch

Die Vorbereitung des Weltklimagipfels in Belém fiel in eine geopolitisch schwierige Zeit. Deshalb konzentriert sich die COP 30 offenbar auf zwei Themen: die Finanzierung der Klimaanpassung und den Tropenwaldschutz. Hier scheinen noch Erfolge möglich.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Ein Baum im Wald ist "wertlos". Dieses Dilemma soll ein neuer Fonds lösen, der Entwicklungsländer dafür bezahlt, ihre Wälder zu schützen. Ob der Fonds die dafür erforderlichen Mittel erwirtschaften kann, ist allerdings umstritten.

von Christian Mihatsch

EU-Ziel und UN-Gipfel

Aus Angst vor der eigenen Courage bringt die EU zum Weltklimagipfel in Brasilien nur ein aufgeweichtes Klimaziel mit. Dennoch sollte sie dort versuchen, zusammen mit China die destruktiven Kräfte zu stoppen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Weltklimakonferenz COP 30

Am 10. November beginnt in Brasilien, am Rande des Amazonas-Regenwaldes die 30. Weltklimakonferenz. Auf die Diplomat:innen warten schwierige Verhandlungstage.

von David Zauner

Empfehlungen der Redaktion

Immer mehr Menschen verlassen in den USA ihr Zuhause wegen steigender Überschwemmungsgefahr, zeigt eine neue Untersuchung. Selbst Städte wie Miami und Washington sind davon betroffen.

von David Zauner

Über Klimawandel sprechen – aber wie?

Warum Warnungen vor dem Klimawandel Handeln verhindern und was es stattdessen braucht.

von Sandra Kirchner

Verkehrsforscherin kritisiert Klimastudien

Männer geben ihr Geld eher für klimaschädliche Dinge aus als Frauen, sagen Studien. Für Mobilitätsforscherin Meike Spitzner liegt der Kern des Problems aber tiefer: in Strukturen, die einen großen Teil des Lebens und Wirtschaftens unsichtbar machen.

von Sandra Kirchner

Meinungen

Der gute Wille

eine Kolumne von Joachim Wille
eine Kolumne von Volker Quaschning

An der Westküste Afrikas entlang geht es nach Süden, auf Kurs zu den Kapverden. Unser Segelschiff passiert Meeresgewässer, in denen neue Offshore-Gasförderung geplant ist und Konzerne wie Shell nach Öl bohren wollen. 

ein Gastbeitrag von Kathrin Henneberger

Weltklimakonferenz COP 30

Nach seiner Wiederwahl versprach Lula da Silva, Klimaschutz zum Herzstück der brasilianischen Politik zu machen. Drei Jahre später und wenige Wochen vor dem 30. Klimagipfel hat sein Image als Klimavorreiter deutlich gelitten.

von David Zauner