Dank der Energiewende ist Deutschland aus Atom und Kohle ausgestiegen, bilanziert Ex-Umweltminister Jürgen Trittin im Interview zum 40‑jährigen Jubiläum des Bundes­umwelt­ministeriums und über das aktuelle politische Rollback.

Interview: Joachim Wille

Kalenderwoche 22: Eine Regierungserklärung des Bundeskanzlers zur Energiepolitik sollten Umwelt- und Verbraucherverbände, Grüne und Linke öffentlich sowie die SPD intern verlangen, fordert Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Eine feste Arbeitsgruppe "Energiewende" der Ministerien sollte zudem Fragen von Ökologie, Verbraucher- und Industriepolitik klären. 

Mehr als eine Million Menschen sammeln in Deutschland Flaschen und Dosen. Eine neue Umfrage liefert Argumente für ein höheres Pfand.

von Joachim Wille

Erneuerbare Stromerzeugung

Was Anfang der 2020er Jahre als Erfolg der Energiepolitik erschien, droht ins Stocken zu geraten. Bis zu 16.000 Megawatt Offshore-Projekte in der Nord- und Ostsee sind aktuell gefährdet. Deren Projektierer, Öl- und Gaskonzerne vor allem, wollen augenscheinlich bessere Konditionen.

von Jörg Staude

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Der gute Wille

Die Stadt sollen hunderttausende neue Bäume bekommen. Der Start des Projekts ist holprig. Dabei ist ein großer, gut gepflegter Baumbestand die beste Klimaanlage einer Stadt.

eine Kolumne von Joachim Wille

Der Expertenrat für Klimafragen stellt der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Klimaleugner machen die Streichung des extremsten Erwärmungsszenarios zu einer politischen Waffe. Förderprogramme für Haushalte mit wenig Einkommen könnten entfallen.

von Verena Kern, Tabea Kirchner

Um die Ziele im Klima- und Naturschutz zu erreichen, ist Photovoltaik auf wiedervernässten Mooren unverzichtbar. Diese auch wirtschaftlich rentable Doppelnutzung von Flächen will Wirtschaftsministerin Reiche jetzt im Zuge der EEG-Reform unmöglich machen.

von Jörg Staude

Was der Expertenrat für Klimafragen in seinem neuen Prüfbericht recht nüchtern formuliert, ist politisch brisant. Die Regierung muss ihren Kurs sofort herumreißen. Je länger sie Klimaschutz als Wunschprogramm behandelt, desto teurer wird die Rechnung.

ein Kommentar von Joachim Wille

In der laufenden Dekade bis 2030 überzieht Deutschland sein CO2-Budget um 60 bis 100 Millionen Tonnen, warnt der Expertenrat für Klimafragen im heute veröffentlichten Prüfbericht. Das Gremium fordert eine Überarbeitung des gerade beschlossenen Klimaschutzprogramms 2026.

von Jörg Staude

Empfehlungen der Redaktion

Nicht viele Wissenschaftler schaffen es, weit über die Grenzen ihrer eigenen Disziplin hinauszuwirken. Der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom aber ist das gelungen. Mit ihrer Analyse der Gemeingüter gibt sie Menschen das Vertrauen zurück, an ihre eigene Gestaltungsmacht zu glauben.

von Eva Mahnke, Daniel Boese

Reiche Menschen haben eine besonders schlechte Klimabilanz. Doch ein Problembewusstsein ist kaum vorhanden, zeigt eine britische Studie und empfiehlt stärkere staatliche Maßnahmen.

von Verena Kern

Fossile Energien, Elektrifizierung, Paris-Vertrag und weitere Schlüsselbegriffe wurden von den Staaten aus den Vorlagen zum neuen Weltklimabericht gestrichen, sagt IPCC-Vizechefin Diana Ürge-Vorsatz. Das Gleichgewicht von Wissenschaft und Politik sei aus der Balance geraten.

Interview: David Zauner

Die Bundesregierung hebt 2027 den CO2-Preis für Heizen und Tanken nicht an. Laut Klimamodellen könnte ein besonders starker El Niño bevorstehen. Die EU will Bahnfahren durch Europa vereinfachen. 

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner

Länger fossil heizen und neue Gaskraftwerke als Strom-Backup bauen: Mit den Energiegesetzen, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat, steuert Deutschland zurück in die alte Energiewelt. Das ist genau die falsche Antwort auf die Krisen.

ein Kommentar von Joachim Wille