Die EU-Natur­wieder­herstellungs­verordnung soll auch in Deutschland umgesetzt werden. Doch Agrar- sowie Wald- und Grundbesitzverbände wehren sich dagegen.

von Sandra Kirchner

Ist das Deutschlandticket gut für den Klimaschutz? Muss die Erneuerbaren-Förderung zurückgefahren werden, um das Stromnetz zu stabilisieren? Ist der Referentenentwurf für das neue Gebäudegesetz so schlimm wie befürchtet?

von Susanne Schwarz, Tabea Kirchner

Im Jahreswirtschaftsbericht fehlen neuerdings ökologische und soziale Indikatoren. Fachleute kritisieren Bundeswirtschaftsministerin Reiche dafür.

von Joachim Wille

Konkrete finanzielle Vorteile sind für Kommunen das stärkste Argument für die Energiewende – neben wirtschaftlichen Motiven –, ergab eine bundesweite Umfrage unter Bürgermeistern. Angesichts von "Glaubenskriegen" reicht das aber nicht für die Akzeptanz aller erneuerbaren Energien.

von Jörg Staude

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Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Kalenderwoche 17: Statt gute Praktiken des Umgangs mit Benzin zu unterstützen, verbilligt die Regierung den Treibstoff, dessen Einsatz versorgungspolitisch zu reduzieren wäre, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. In fünf Jahren wird es für ihn innerhalb Deutschlands keinen gewerblichen Flugverkehr mehr geben.

Energiepolitisches Rollback

CDU-Energieministerin Reiche versucht ihre Konzern-nahe Agenda durchzudrücken – gegen den Widerstand von Teilen der Branche und der mitregierenden SPD. Hoffentlich können die Sozis dem Abwracken der Energiewende noch etwas entgegensetzen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Mit der Verteidigung der erneuerbaren Energiewende gegen die Wirtschaftsministerin und Gaslobbyistin Reiche erlebt die Klimabewegung den lang erwarteten Aufschwung. Die Proteste und Aktionen sollten aber nicht vergessen lassen, dass der Klimaschutz in vielen Bereichen stagniert.

ein Kommentar von Jörg Staude

Nicht nur wegen der Energiekrise steigt das Interesse an E‑Autos. Das Verkehrsministerium ließ den Klimaeffekt des Deutschlandtickets errechnen. Die deutschen Meere erwärmen sich immer stärker. 

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner

Die Bundesregierung will die Klagerechte von Umweltverbänden neu regeln, um etwa Bauprojekte zu beschleunigen. Das könnte nach hinten losgehen, warnen Fachleute für Planungsrecht und Umweltverfahren.

von Sandra Kirchner

Empfehlungen der Redaktion

Die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen der erneuerbaren Energien bleiben hinter vergleichbaren Branchen zurück. Viele Mitarbeiter wollen nicht langfristig bleiben. Für den Übergang in eine erneuerbare Arbeitswelt ist die Branchengewerkschaft erstaunlich konzeptlos.

von Susanne Schwarz

Große Supermarktketten fahren mit dem Soja-Geschäft Millionengewinne ein. Landwirt:innen schreiben rote Zahlen. Es brauche klare Regeln, um die Macht des Einzelhandels zu beschränken, findet die "Aktion Agrar" und kündigt Proteste an.

von David Zauner

Fossile Energien, Elektrifizierung, Paris-Vertrag und weitere Schlüsselbegriffe wurden von den Staaten aus den Vorlagen zum neuen Weltklimabericht gestrichen, sagt IPCC-Vizechefin Diana Ürge-Vorsatz. Das Gleichgewicht von Wissenschaft und Politik sei aus der Balance geraten.

Interview: David Zauner

Die von der Bundesregierung beschlossene zeitweise Steuersenkung für Benzin und Diesel wird von Umwelt- und Klimaschützern scharf kritisiert. Das Koalitionspapier hält aber auch Überraschungen bereit, etwa zu Biokraftstoffen.

von Jörg Staude

Die Wirtschaftsministerin will den Ausbau der Erneuerbaren nicht beschleunigen. Bei der Versicherung von Wohngebäuden gegen Extremwetter soll sich Deutschland an Frankreich orientieren. Ein Drittel der Weltbevölkerung wird künftig extremer Hitze und Dürre ausgesetzt sein. 

von Verena Kern, Jonas Waack