Auf der Bonner Vorbereitungskonferenz zum Klimagipfel COP 31 ging es zwei Wochen lang um die Frage, wer wie viel finanzielle Mittel für Klimagerechtigkeit bereitstellt. Der Streit könnte auf dem Gipfel in der Türkei weiter eskalieren.
Auch bei den Bonner Klimaverhandlungen werden Jahr für Jahr Delegierte aus dem globalen Süden durch Visahürden ausgebremst. Das untergräbt Deutschlands Anspruch auf inklusiven Multilateralismus.
Während andernorts der Multilateralismus infrage gestellt wird, gehen die UN-Klimaverhandlungen fast stoisch weiter. Ein erster Zwischenbericht von der Bonner Vorbereitungskonferenz zum Klimagipfel COP 31.
Die Konferenz zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas im kolumbianischen Santa Marta war noch kein Durchbruch. Aber das Format ist nützlich und kann helfen, die fossile Blockade auf den Klimagipfeln aufzubrechen.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
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Die Ergebnisse der letzten Weltklimakonferenz COP 30 waren enttäuschend. Als Reaktion darauf berieten jetzt fast 60 Staaten im kolumbianschen Santa Marta, wie sich gemeinsam der Ausstieg aus den fossilen Energien planen lässt. Russland, China und die USA waren nicht eingeladen.
Beim Petersberger Klimadialog am Berliner Westhafen beschwören Minister:innen aus mehr als 30 Staaten die internationale Kooperation in der Klima- und Energiekrise. Doch die Signale zum Abschied von Kohle, Öl und Gas bleiben widersprüchlich.
Will die EU ihren Führungsanspruch beim Klimaschutz erneuern, muss sie ihren Ansatz zur internationalen Klimafinanzierung überdenken. Europa sollte den Partnerländern entgegenkommen, Emissionsvermeidung und Klimaanpassung als Paket behandeln und nicht gegeneinander ausspielen.
ein Gastbeitrag von Steffen Bauer, Svea Koch,Mariya Aleksandrova
Heute vor zehn Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen beschlossen. Das Ziel, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, erscheint nicht mehr erreichbar. Hat das historische Abkommen überhaupt etwas gebracht?
Fossile Hardliner verhinderten auf der COP 30 in Belém den Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Nun warnt UN-Menschenrechtschef Türk vor einem "Ökozid", und Chinas Premier Li schlägt Kanzler Merz Zusammenarbeit vor.
Grüne Golfplätze, ganzjährige Orangen und ausbleibender Regen: In Spanien lassen sich gerade die Gefahren der "kapitalistischen Klimapolitik" studieren.
Länder wie Deutschland müssen mit der Doppelmoral beim Klimaschutz aufhören, fordert Denise Ayebare. Ein Gespräch mit der ugandischen Aktivistin über die leeren Versprechen des globalen Nordens auf dem Klimagipfel in Dubai.
In Wolfsburg setzen sich Klimaaktivist:innen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein. Sie fordern die Abkehr vom Auto und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Damit werden sie nicht zu rückwärtsgewandten Traditionalist:innen, sondern füllen eine strategisch wichtige Rolle aus.
Die Verhandlungen auf der Klimakonferenz COP 30 in Brasilien haben grundlegende strukturelle Defizite offenbart. Was daraus für die Zukunft folgt und welche Verantwortung Deutschland dabei trägt – aus Sicht der Naju-Jugenddelegation.
ein Gastbeitrag von Nika Zander,Leo Schäfer, Luca Ernemann
Belém war ein symbolträchtiger Austragungsort für den 30. Weltklimagipfel. Trotz wichtiger Fortschritte konnte er aber die Erwartungen nicht erfüllen, vor allem gab es keine Einigung auf einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.