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Klima- und Energiepolitik

Vor dem CDU-Parteitag steigt die Spannung in der Energiedebatte. Teile der Mitgliedschaft wollen die Klimaziele abschwächen. Dagegen steht bislang die öffentliche Position von Kanzler Merz.

von Joachim Wille

Saubere Luft als politisches Versprechen: Umweltpolitik in China ist auch Teil einer Inszenierung von Handlungsfähigkeit, sagt die Politikwissenschaftlerin Iza Ding. Im Interview erklärt sie, was passiert, wenn öffentliche Aufmerksamkeit hoch, staatliche Kapazitäten aber begrenzt sind. Teil 20 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Ein Entwurf für das neue Klimaschutzprogramm enthält kaum neue Maßnahmen. Die EU-Kommission will den CO2-Grenzausgleich abschwächen. US-Präsident Trump hebt die rechtliche Grundlage zahlreicher Umweltvorschriften auf. 

von Sandra Kirchner, Susanne Schwarz

Klima und Sicherheit

Anlässlich der heute beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz warnen Thinktanks, NGOs und Grüne davor, in Europa weiter auf fossile Energien zu setzen. Unabhängigkeit gebe es nur mit Elektrifizierung und erneuerbaren Energien.

von Joachim Wille, Sandra Kirchner

Advertorials

Am 7. Juni 2026 verwandelt sich das Herz Berlins wieder in eine bunte ökologische Flaniermeile. Auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor findet das Umweltfestival statt. Projektleiterin Susanne Dittmar über Hintergründe und Highlights.

Viele Solaranlagen produzieren mehr Strom, als direkt genutzt werden kann. Moderne Speicherlösungen wie die neue Anker Solix Solarbank Max AC helfen dabei, diesen Überschuss effizient zu speichern und später zu nutzen. 

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Schwarz-rote Klimapolitik

Die Merz-Koalition hat Klimaschutz versprochen, aber immer deutlicher zeigt sich: Mit dieser Politik kommt er nicht. Ob Stromwende, Wärmewende oder Verkehrswende – eine Perspektive ist nicht erkennbar.

ein Kommentar von Joachim Wille

Kalenderwoche 6: Die Reise von Kanzler Merz in die Golfregion zeigt, wie sehr energiepolitisch weiter in fossilen Kategorien gedacht wird, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Statt die Gas-Abhängigkeit konsequent zu verringern, werden neue langfristige Partnerschaften mit klassischen fossilen Exportländern sondiert.

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Der EU-Rechnungshof warnt vor Engpässen bei kritischen Rohstoffen. Recycling-Vorgaben existieren zwar, greifen aber kaum, heißt es in einem Sonderbericht.

von Joachim Wille

Gasspeicher-Debatte

Die Gasspeicher sind deutlich weniger gefüllt als im vergangenen Jahr. Die Debatte geht aber am Grundproblem vorbei: Wie kommt Deutschland endlich vom Erdgas weg, statt nur eine Abhängigkeit gegen eine andere zu tauschen?

ein Kommentar von Joachim Wille

Verbrennerautos und Gasheizungen bedeuten Importabhängigkeit und Erpressbarkeit. Zu glauben, Trump oder der Emir von Katar würden uns auf Dauer bedingungslos beliefern, ist naiv. Fossile Energien sind Hochrisiko-Energieträger. Europa hat genug Sonne und Wind.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Empfehlungen der Redaktion

Viele Unternehmen kaufen sich mit freiwilligen CO2-Zertifikaten von ihren Emissionen frei. Doch ein Großteil dieser Zertifikate ist wertlos, wie eine umfassende Recherche aufdeckt. Einige der größten Unternehmen der Welt sind davon betroffen.

von David Zauner

Nicht viele Wissenschaftler schaffen es, weit über die Grenzen ihrer eigenen Disziplin hinauszuwirken. Der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom aber ist das gelungen. Mit ihrer Analyse der Gemeingüter gibt sie Menschen das Vertrauen zurück, an ihre eigene Gestaltungsmacht zu glauben.

von Eva Mahnke, Daniel Boese

Klimagerechtigkeitsbewegung

Die Klimabewegung steckt in einer Krise. So, wie sie in der Gesellschaft das ewige "Weiter so" kritisiert, muss sie sich auch selbst für neue Strategien öffnen, etwa das "Community Organizing". Dabei lohnt sich der Blick auf andere Bewegungen weltweit.

ein Gastbeitrag von Janus Petznik, Payal Parekh

Meinungen

ein Gastbeitrag von Urszula Papajak
ein Gastbeitrag von Thilo Maack
eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 5: Wer Wirtschaftswachstum weit vor Klimaschutz stellt, nimmt in Kauf, dass viele Menschen wegen des Klimawandels sterben oder vor ihm fliehen müssen, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Mit Trump sind die USA für ihn ins Zeitalter des Aberglaubens zurückgekehrt.

Deutschlands Klimaschutzprogramm ist zu schwach, Umweltverbände dürfen dagegen klagen. Die Niederlande müssen mehr für ihre bedrohte Karibikinsel tun. Umweltschutz ist weltweit massiv unterfinanziert. 

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner