Die letzten Wochenenden haben es gezeigt, das Stromsystem muss viel flexibler werden. Die Technik steht zur Verfügung, doch es mangelt an Entscheidungen, um sie einzusetzen.
Mit seinem neuen Fünfjahresplan verfolgt China weiter eine energiepolitische Doppelstrategie. Ein kontrollierter Trab vorwärts – der für das Weltklima in die schnellere Gangart wechseln müsste.
Die Supertechnik kommt bald, heißt es seit Jahrzehnten. Kommt sie nun wirklich? Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung erkennt im jüngsten Hype nicht viel Substanz.
Der neue UN-Bericht zum Zustand der Erde enthält ähnlich schlechte Nachrichten wie seine Vorgänger. Er wedelt aber mit Dollarscheinen, die 2070 winken, wenn die Natur und das Klima gerettet werden. Ob das Trump und Co interessiert?
Wir treiben den Stromverbrauch mit KI nach oben, weil altbekannte Effekte mal wieder unterschätzt werden. Hoffentlich wird die Energie wenigstens umweltverträglich erzeugt.
Fossile Hardliner verhinderten auf der COP 30 in Belém den Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Nun warnt UN-Menschenrechtschef Türk vor einem "Ökozid", und Chinas Premier Li schlägt Kanzler Merz Zusammenarbeit vor.
Das Geld für die globale Klimaanpassung reicht hinten und vorne nicht, zeigt der neue "Adaptation Gap Report" der UN. Das wird sich rächen, auch für die Wohlstandsnationen.
Ein Report zeigt: Europas Umwelt braucht mehr Unterstützung. Sonst bleiben Ziele wie der Stopp des Artensterbens oder der Schutz vor Ewigkeitschemikalien unerreichbar.
Die Zeit, in der sich Ölkonzerne grün gaben und ihre Ökostromprojekte vorzeigten, ist vorbei. "Drill, baby, drill" darf aber nicht das letzte Wort sein.
Peking baut einen Riesenstaudamm mit Folgen für die ganze Welt. Rechtfertigt die erwartete Klimaentlastung die negativen Auswirkungen für Ökologie und Menschen? Die Frage ist, wen das interessiert.
Schröder, Merkel, Scholz und Merz: Zwei versprachen Klimaschutz und lieferten nicht, bei einem war es praktisch umgekehrt, nun kommt eine neue Variante. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Hitzewelle bringt viele ans Limit, und laut Wettermodellierungen ist es wahrscheinlich nicht die letzte in diesem Jahr. Doch das Kappen des Golfstroms ist auch keine Lösung.